Der Post-Exit-Blindspot: Warum Gründer 30% ihres Vermögens kurz nach dem Exit verlieren
- 19. Feb.
- 9 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 20. März

Ich verkaufte mein erstes Unternehmen mit 25, genau in der Periode, in der die Internet-Blase platzte. Damals fühlte sich der Erlös – eine Mischung aus Cash und Optionen – wie ein kleines Vermögen an. Wie jeder Unternehmer nach einem erfolgreichen Exit wollte ich mein neues Kapital schützen und vermehren.
Sofort begannen Banken und Versicherungen, von denen ich noch nie gehört hatte, um mich zu werben. Sie luden mich ein, ihre „Investment-Experten“ kennenzulernen, und ich biss an. Ich investierte in Produkte, die in Hochglanzbroschüren mit historischer Performance glänzten, und investierte parallel auf eigene Faust in Trendthemen. Es dauerte nicht lange, bis ich einen erheblichen Teil meines Exit-Erlöses verloren hatte.
Der Schmerz über diesen schnellen Verlust trieb mich an, die nächsten zwei Jahrzehnte damit zu verbringen, das Handwerk des Investierens von Grund auf zu lernen. Als Unternehmensberater analysierte und beriet ich Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen weltweit. Zudem bildete ich mich zum Chartered Financial Analyst (CFA®) aus und wurde Portfoliomanager bei einer Schweizer Asset-Management-Boutique. Je mehr ich die Branche von innen heraus erlebte, desto klarer wurde mir, wie dysfunktional sie ist: falsche Anreize, überhöhte Gebühren und Manager, die mit dem Geld anderer Leute zocken.
Ich gründete RICHTWERT CAPITAL – basierend auf Prinzipien wie „Skin-in-the-Game“, einem Win-Win-Modell mit ausschließlich erfolgsabhängiger Vergütung ohne Gebühren und vollständiger Transparenz, weil Anleger Besseres verdienen.
Als Unternehmer und Geschäftsinhaber, aktives Mitglied von Gründer-Communities und Vermögensverwalter für viele Gründer nach ihrem Exit habe ich 25 Jahre lang die häufigsten und kostspieligsten Irrglauben aus erster Hand miterlebt. In diesem Artikel teile ich diese mit Ihnen, in der Hoffnung, Sie vor ähnlichen Fehlern zu bewahren.
Was Gründer erfolgreich macht, macht sie auch verwundbar – und die Branche weiß es
Große Veränderungen im Leben drängen uns aus unserer Komfortzone in unbekanntes Terrain. Für Gründer ist der Verkauf eines Unternehmens die ultimative Herausforderung. Nach Jahren als Experten am Steuer verfügen wir plötzlich über substanzielles Vermögen, das wir klug verwalten und investieren müssen. Wir befinden uns in unbekannten Gewässern.
Bevor wir uns versehen, werden wir von selbsternannten Experten mit vermeintlichen „Wundermitteln“ bombardiert, die uns überfordern. Instinktiv greifen wir auf unsere bewährten Unternehmerfähigkeiten und unser Netzwerk zurück, um hochwertige Investitionen zu finden. Das fühlt sich intuitiv richtig an.
Leider macht uns genau das Mindset, das unseren geschäftlichen Erfolg befeuert hat, auch anfällig für eine Reihe von Trugschlüssen, die still und leise unser Kapital auffressen und unseren Investmenterfolg sabotieren. Die folgenden fünf Irrtümer zu erkennen, kann Ihnen Millionen ersparen – und das Bedauern, das mit ihrem Verlust einhergeht.
Irrglaube 1: „Exklusive“ Investments sind besser
Wir verkennen und unterschätzen die prohibitiven Kosten von Exklusivität
Gründer sind darauf programmiert, nach dem „unfairen Vorteil“ zu suchen. Im Business finden sich Top-Gelegenheiten selten offen im Regal; oft sind es exklusive Off-Market-Deals, die nur einer Elite zugänglich sind. Zudem suchen wir nach Jahren harter Arbeit nach dem Verkauf unseres Unternehmens nach exklusiven Lösungen, die auf uns zugeschnitten sind.
Privatbanken und Vermögensverwalter nutzen dies aus, indem sie maßgeschneiderte, „exklusive“ Strategien für vermögende Kunden versprechen und uns das Gefühl geben, wir hätten uns einen Platz an einem Tisch verdient, den andere nicht erreichen können. Doch in der Investmentwelt maskiert Exklusivität oft hohe Gebühren und strukturelle Fallen.
Manager verlangen feste Managementgebühren unabhängig von erzielter Performance. Die Kosten für maßgeschneiderte Vermögensdienstleistungen betragen oft zwischen 1,5% und 3% der Anlagesumme jährlich. Während dies vielleicht zunächst als ein vertretbarer Preis für exklusiven Service erscheinen mag, sind die langfristigen Auswirkungen verheerend.
Entgegen der landläufigen Meinung legen die meisten Vermögensverwalter mehr Wert darauf, das Kundenvermögen zu halten, um laufende Gebühren zu sichern, als den tatsächlichen Kundenerfolg zu optimieren. Dieser inhärente Interessenkonflikt fördert das sogenannte „Index-Hugging“: Strategien, die aktiv genug wirken, um hohe Gebühren zu rechtfertigen, aber passiv genug sind, um keine starke Underperformance gegenüber der Benchmark zu riskieren.
Das Ergebnis? Durchschnittliche Marktrenditen vor Kosten, die durch den Zinseszinseffekt fester jährlicher Kosten massiv dezimiert werden. Anleger, die jährlich 1,5% bis 3% weniger als die Marktrendite verdienen, enden nach 25 Jahren mit 30% bis 50% weniger Vermögen. Anders gesagt: Die Sonderbehandlung kostet langfristig 30% bis 50% des Endvermögens. (Mehr Details im Artikel: Bezahlt fürs Atmen.
Während das Streben nach Exklusivität geschäftlichen Erfolg begünstigen kann, geht es bei Kapitalanlagen meist mit prohibitiv hohen Kosten einher.
Irrglaube 2: „Das Gras ist grüner“ bei alternativen Anlagen
Wenn es zu gut ist, um wahr zu sein, ist es das wahrscheinlich auch.
Eine weitere Kategorie, die bei Gründern nach dem Exit beliebt ist, sind „alternative Anlagen“ – primär Private Equity, Private Debt, Venture Capital, Immobilien, Infrastruktur und Hedgefonds.
Ihr Reiz rührt teilweise ebenfalls von der Exklusivität her: zugänglich nur für wohlhabende Investoren über große, private Zusagen. Doch Manager alternativer Anlagen werben mit mehr als nur Exklusivität. Sie versprechen überlegene Renditen gegenüber Aktien und Anleihen bei geringerer Volatilität – der heilige Gral des Investierens: bessere Performance bei geringerem Risiko.
Doch wie bei den meisten solcher Behauptungen bleibt die Realität weit dahinter zurück!
1. Unterdrückte Volatilität erzeugt die Illusion von Stabilität
Im Gegensatz zu Aktien und Anleihen, die ständig gehandelt werden, sind private Vermögenswerte von Natur aus illiquide und wechseln nur alle paar Jahre den Besitzer. Würden sie rund um die Uhr wie Aktien bewertet (Mark-to-Market), würden sie genauso stark schwanken und genauso riskant erscheinen.
2. Manipulierte Renditen
Manager alternativer Anlagen werben mit hohen Renditen, aber die Art und Weise, wie diese berechnet werden, ist oft irreführend und ausgeklügelt:
Zugesagt (Committed) vs. Eingesetzt (Deployed): PE- und VC-Fonds laufen über 10–14 Jahre, in denen das Kapital der Anleger zugesagt, aber nur schrittweise abgerufen wird. Dies führt dazu, dass das Kapital im Durchschnitt nur 6–8 Jahre lang investiert ist. Der „Cash Drag“, der dadurch entsteht, dass ungenutztes Kapital über viele Jahre sicher und kurzfristig verfügbar gehalten werden muss, verursacht reale Opportunitätskosten, die die Gesamtrendite erheblich schmälern.
Verzögerte Abrufe und Hebelwirkung: Die meisten Manager blähen den IRR zudem künstlich auf, indem sie Bankkredite gegen das zugesagte Kapital der Kunden nutzen, um Monate vor dem eigentlichen Kapitalabruf zu investieren. Zudem setzen sie signifikante Hebel (Schulden) ein, um die Rendite zu steigern. Bereinigt um das Hebelrisiko wird die ohnehin ernüchternde wahre Performance noch weniger beeindruckend.
3. Teure „Goldene Handschellen“
Die Gebühren für alternative Anlagen übersteigen sogar die der maßgeschneiderten Vermögensverwaltung: 1,5% bis 2% jährliche Managementgebühr plus 15% bis 20% Gewinnbeteiligung (Carried Interest). 2008 wettete Warren Buffett, dass eine Investition in den S&P 500 ein Portfolio aus Hedgefonds-Dachfonds über 10 Jahre nach Gebühren und Kosten schlagen würde. Buffett gewann mit großem Vorsprung aus zwei Gründen:
Dachfonds verlangen mehrere Schichten überhöhter Gebühren.
Hedgefonds versuchen, negative Wertentwicklungen zu vermeiden. Ihr Bestreben, Kursverluste nicht nur langfristig, sondern auch kurzfristig zu begrenzen, führt dazu, dass sie auch viel an Kursgewinnen einbüßen. Da der Aktienmarkt langfristig mehr an Wert gewinnt als verliert, können Hedgefonds nicht mithalten.
Darüber hinaus geht die Exklusivität bei alternativen Anlagen mit einem Verlust der Handlungsfreiheit einher – die wir nach dem Verkauf unseres Unternehmens am meisten schätzen:
Illiquidität & Opportunitätskosten: Kapital, das für mindestens ein Jahrzehnt gebunden ist, hindert uns daran, von potenziellen „Once-in-a-Lifetime“-Gelegenheiten zu profitieren.
Intransparenz: Im Gegensatz zu eigenen Unternehmen, bei denen wir jeden einzelnen Posten kennen, und den regelmäßigen, detaillierten Berichterstattungen am Kapitalmarkt sind wir bei alternativen Anlagen den Angaben der Manager und der Wirtschaftsprüfer ausgeliefert, ohne die Möglichkeit, selbst unter die Haube zu schauen.
Due-Diligence-Last: Wenn wir unsere Unternehmen verkaufen, erhoffen wir uns mehr Zeit und Freiheit, privater Anlagen hingegen verlangen intensives Due-Diligence und erzeugen hohen Verwaltungsaufwand. Im Grunde tauschen wir einen stressigen Job gegen einen anderen ein.
Manager alternativer Anlagen haben uns meisterhaft eine „Wunderwaffe“ verkauft, die ihnen garantierte hohe Gebühren über Jahre sichert. Kluge Anleger erkennen, dass alternative Anlagen keinen inhärenten Vorteil bieten, sondern meist Managern dienen, sich auf unsere Kosten zu bereichern.
Irrglaube 3: Ich habe ein Unternehmen erfolgreich gemacht - also kann ich auch erfolgreiche Startups identifizieren
Als erfolgreicher Unternehmer gehen wir oft davon aus, dass wir ein gutes Auge für vielversprechende Start-ups in der Frühphase haben. Schließlich haben wir aus dem Nichts beachtlichen Wert geschaffen, Unsicherheiten gemeistert und uns auf unseren Instinkt und unser Fachwissen verlassen. Wir sind zudem davon überzeugt, dass wir uns durch Mentoring und Durchhaltevermögen den Weg zum Erfolg bahnen können.
Diese Überzeugungen werden durch den emotionalen Reiz von Angel-Investments verstärkt. Leidenschaftliche Gründer zu treffen, ihre Visionen zu hören, uns vorzustellen, wie wir die „reale“ Wirtschaft unterstützen und der Community etwas zurückgeben, die unseren eigenen Erfolg ermöglicht hat – manche nennen es „Feel-Good-Investments“ – fühlt sich viel greifbarer, persönlicher und wirkungsvoller an als in Aktien zu investieren.
Die Realität? Während Angel-Investing emotional verlockend ist, handelt es sich dabei in Wahrheit um ein "Allokationsspiel", das privilegierten Zugang zu Startups, sehr hohes Investmentvolumen und sehr viel Diversifikation voraussetzt. Wendet man eine „Gründermentalität“ auf ein „Allokationsspiel“ an, führt dies oft zu hochriskanten Wetten bei geringer Kontrolle, die das Vermögen der Gründer nach dem Exit signifikant schmälern können. Die Gründe liegen auf der Hand:
1. Das Power-Law-Problem (Die Rechnung geht nicht auf)
Als erfolgreiche Unternehmer haben wir alles in ein Vorhaben gesteckt und Erfolg gehabt. Aber Venture-Renditen folgen dem Power Law – die meisten Startups scheitern, und die Ausreißer treiben die Gewinne. Einen solchen Gewinner zu erwischen, erfordert in der Regel in mehr als 30 Startups zu investieren, was erhebliches Kapital erfordert, das den meisten Gründern nach dem Exit fehlt. Die Problematik wird durch hohe Transaktionskosten nur verschärft. Die meisten Post-Exit Unternehmer investieren in eine Handvoll „Herzensprojekte“, die trotz der guten Intuition statistisch in der Regel zu deutlichen Verlusten führen.
2. Illiquidität verursacht hohe Opportunitätskosten
Im Geschäftsleben setzen wir verschiedene Hebel ein, um Renditen zu erzielen oder neue Wege einzuschlagen. Angel-Investitionen binden uns für 7-10+ Jahre und verursachen enorme Opportunitätskosten – insbesondere, wenn sich bessere Alternativen ergeben.
3. Es ist kein einmaliges Pay-to-Play
Beim Angel-Investing ist der erste Scheck lediglich die Eintrittsgebühr. Folgefinanzierungen erfordern mehr Kapital, um eine Verwässerung zu vermeiden, egal ob das Startup floriert oder strauchelt.
4. Verlust der Handlungsfähigkeit: Vom Fahrer zum Beifahrer
Als Angel-Investor wechseln wir von der Rolle des Fahrers, der Richtung und Geschwindigkeit bestimmt, zu der eines (Beifahrers), der bestenfalls Einfluss hat, aber keine Kontrolle. Erfahrung und Einsichten ohne Macht können leicht zu Frustration führen.
5. „Skin-in-the-Game“ kann teuer werden
Da wir Erfolg für unsere Investitionen anstreben, überwachen und betreuen wir unsere Unternehmen intensiv. Ehe wir uns versehen, haben wir unser Investmentportfolio in unbezahlte, zeitraubende Teilzeitjobs verwandelt, die uns davon abhalten, unseren Ausstieg zu genießen oder neue Projekte in Angriff zu nehmen.
Kurz gesagt: Es gibt bessere Möglichkeiten, Vermögen zu sichern und zu vermehren, als durch Angel-Investments dem Rausch des Unternehmertums nachzujagen.
Irrglaube 4: Hohe Renditen erfordern große Risiken
Spekulation mit Investieren verwechseln
Als Unternehmer setzen wir hohe Gewinne oft mit den kühnen Risiken gleich, die wir eingegangen sind, um unsere Unternehmen aufzubauen – weil wir dafür belohnt wurden. Aber wenn wir diesen Instinkt auf den Kapitalmarkt anwenden, verwechseln wir oft Spekulation mit Investieren. Dabei vergessen wir oft, dass wir in unseren eigenen Unternehmen kalkulierte Risiken eingegangen sind und diese, wo möglich, entschärft haben, weil wir wussten, was wir taten.
Spekulative „Vermögenswerte“ – wie Kryptowährungen, NFTs, Kunst, Sammlerstücke, Edelmetalle und Rohstoffe – können gelegentlich große Renditen liefern. Aber wenn man sich für große Renditen auf sie verlassen könnte, wären sie nicht riskant.
Vor Jahrzehnten definierte Benjamin Graham das Investieren als „eine Handlung, die nach gründlicher Analyse die Sicherheit des Kapitals und eine angemessene Rendite verspricht. Handlungen, die diese Anforderungen nicht erfüllen, sind spekulativ“.
Echtes Investieren erfordert künftige Erträge zu prognostizieren, um Risiken und Renditen einzuschätzen. Produktive Vermögenswerte wie Unternehmen und Immobilien generieren Erträge und lassen sich entsprechend bewerten. Spekulative Vermögenswerte hingegen erwirtschaften nichts und beziehen ihren Wert ausschließlich aus dem, was andere für sie zahlen würden. Zudem bieten sie keinerlei Einflussmöglichkeiten, Einblicke oder Kontrollmöglichkeiten, um die Ergebnisse zu beeinflussen.
Spekulation ist weder von Natur aus falsch noch bereichernd. Die Unterscheidung zwischen Spekulation und Investition ist entscheidend, um hart erarbeitetes Vermögen zu schützen und zu vermehren.
Irrglaube 5: Dividenden sind mein neuer Gehaltsscheck
Der Verkauf unserer Unternehmen schafft Wohlstand, bringt jedoch die ungewohnte Herausforderung mit sich, die damit verbundenen Einnahmen zu ersetzen. Ziel ist es, die für unseren neuen Lebensstil benötigte Liquidität mit Investitionen in Einklang zu bringen, um unser Vermögen langfristig zu vermehren. Instinktiv bauen wir Portfolios aus Mietimmobilien, verzinslichen Anleihen und Dividendenaktien auf, um zuverlässige Erträge zu erzielen.
Dies gestaltet sich schwierig, wenn Märkte hoch bewertet sind, da die Zinssätze und die Miet- bzw. Dividendenrenditen in solchen Phasen tendenziell niedrig sind. Um genügend Einkommen zur Bestreitung unseres Lebensunterhalts zu erzielen, sind wir gezwungen, verstärkt in diese Art von Vermögenswerten zu investieren, weil wir ungerne Assets verkaufen, um Einnahmen zu erzielen.
Der Nachteil: Anleihen, Immobilien und Unternehmen mit hohen Dividenden sind nicht besonders produktiv. Unternehmen mit hohen Dividenden stellen Ausschüttungen vor Wachstum, da sie sich in einer reifen Phase befinden und nur begrenzte Möglichkeiten zur Reinvestition haben. Darüber hinaus können hohe Dividendenausschüttungen auch die Finanzkraft und Wettbewerbsposition von Unternehmen schwächen. Eine übermäßige Konzentration auf Dividendenwerte kann daher zwar Erträge liefern, führt aber langfristig zu weniger Vermögenswachstum.
Eine bessere Strategie besteht darin, Liquidität für bis zu zwei Jahre Lebenshaltungskosten zurückzuhalten und den Rest in hochwertige, wachstumsstarke Unternehmen zu investieren. Die Lebenshaltungskosten für die folgenden Zeiträume werden durch den systematischen Verkauf von Teilen dieser wachstumsstarken Vermögenswerte finanziert. Dieser Ansatz hat den zusätzlichen Vorteil, dass er in vielen Ländern mit niedrigeren Kapitalertragsteuersätzen besteuert wird als Zinsen oder Dividenden.
Wenn Sie Ihr Exit-Kapital nicht als Gehaltsersatz, sondern als kapitalbildendes Vermögen betrachten, können Sie sowohl Ihren Lebensunterhalt sichern als auch attraktiven Kapitalzuwachs erzielen.
Fazit
Unsere Erfahrungen als Unternehmer und Firmeninhaber sind zwar von großem Wert, können uns aber auch anfällig für verbreitete und kostspielige Anlagefehler machen. Wenn wir uns dessen bewusst sind, können wir die Weichen neu stellen und von unseren wahren Stärken profitieren: die Fähigkeit, strategisch und langfristig zu denken und zu handeln, um die enorme Kraft des Zinseszinses langfristig zu nutzen – sei es als passive oder als unternehmerisch agierende Anleger, auf eigene Faust oder in Zusammenarbeit mit herausragenden, gleichgesinnten Vermögensverwaltern, die ihr Honorar zu Recht verdienen.
Schreiben Sie uns, um Ihr Exemplar von Vom Ausstieg zum Vermächtnis: Erfolgreich Anlegen für lebenslange Freiheit zu erhalten – und nutzen Sie die Stärken, die Sie als erfolgreicher Unternehmer erworben haben, um Ihr Vermögen zu sichern und zu vermehren!
Februar 2026
Autor: Bahram Assadollahzadeh, CFA®




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